Talk:Fallstudie Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie

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Dank und Nachfrage[edit]

Großartig, vielen herzlichen Dank! Eine kleine Nachfrage habe ich noch: Welches waren die drei "Themenkreise", auf die ihr den Vortrag aufgeteilt habt und welches sind die Argumente, mit denen ihr die DGOU-Mitglieder überzeugt habt, in der Wikipedia mitzumachen? --Frank Schulenburg 14:48, 4 February 2010 (UTC)

Die drei Themenkreise waren:
  1. Allgemeines zur Wikipedia (Grundgedanke, Def. Enzyklopädie, Freies Wissen, Gemeinschaftsprojekt usw. (Drahreg01
  2. Darstellung naturwissenschaftlicher Sachverhalte in der Wikipedia (Kuebi)
  3. Artikelbestand im Themenkreis Orthopädie/Unfallchirurgie: Kategoriensystem, Auffindbarkeit, Beobachtungslisten, Stärken und Schwächen der bisher vorhandenen Artikel (Meine Wenigkeit)
Eigentlich waren es die Kollegen der Fachgesellschaft, die mit unseren Argumenten begründeten, warum sie sich einbringen wollen. Ein Kollege sagte: "Mein Artikel (es war der Kollege, mit dem ich schon länger Kontakt hatte) wird durchschnittlich 200 mal am Tag aufgerufen. Diesen Impact Factor schaffe ich mit keinem anderen Medium, auch nicht mit Veröffentlichungen in der Laienpresse." Wichtig war, die Hauptbedenken zu zerstreuen, die von anderen (nicht anwesenden) Kollegen der Fachgesellschaft geäußert worden waren (offenbar gab es innerhalb des Vorstands der DGOU durchaus stark unterschiedliche Meinungen zu dem Vorhaben): Schutz der Inhalte vor Vandalismus, aber auch vor tendenziösen Veränderungen oder fachlich nicht korrekten Änderungen.
Hierzu haben wir das System der Versionsgeschichten vorgeführt, was mit großem Erstaunen zur Kenntnis genommen wurde ("Man kann wirklich jetzt noch rausfinden, wer den Artikel 2004 angefangen hat? Und wer zwischendurch Blödsinn reingeschrieben hat?"), sodann das Sichtungssystem erläutert und mit welchen Methoden wir als Redaktion die letzten Änderungen überprüfen. Besonders beeindruckt waren die Teilnehmer davon, mit welcher Geschwindigkeit (<2 Min.) der bewusst zu diesem Zweck von einem der Teilnehmer (der sich hierfür angemeldet hat) eingestellte Unsinnsartikel wieder gelöscht war. Als Zukunftsmusik haben wir auch ganz vorsichtig die "geprüften Versionen" anklingen lassen; vielleicht bietet das Projekt ja irgendwann eine Chance, eine Art Probelauf dazu zu machen.
Etwas ungläubiges Staunen hinterliessen unsere Antworten auf die Fragen: Wer leitet eigentlich die Redaktion Medizin? Bei wem kann ich eine Mitgliedschaft beantragen? Wer organisiert die Redaktionsseiten? Wer teilt ein, wer Eingangskontrolle macht, wer sichtet oder wer Löschdiskussionen mitverfolgt? Alle? Keiner? Und das funktioniert?
Etwas mehr Zeit (wir hatten grade mal 2 Stunden) wäre allerdings ganz gut gewesen, um auch tatsächlich etwas mehr "praktische Übungen" zu machen. Aber das machen wir dann online auf der Projektseite.
Wichtig war auch, den Kollegen zuzusichern, dass sie keineswegs gezwungen sind, formal "fertige" Artikel abzuliefern, sondern dass sie für von ihnen gelieferte Inhalte alle Unterstützung bei der enzyklopädischen Aufbereitung bekommen. Den Kollegen hier eine gewisse Schwellenangst zu nehmen, wird die Hauptaufgabe der nächsten Wochen sein. Gruß nach California! -- THWZ 16:13, 4 February 2010 (UTC)
Super, vielen herzlichen Dank!! Das ist alles sehr spannend und für zukünftige Projekte dieser Art höchst relevant. Nochmals besten Dank für die schnelle Beantwortung meiner vielen Fragen. Ich habe die Projektseite in der deutschsprachigen Wikipedia natürlich auf Beobachtung und werde das Ganze mit großem Interesse weiterverfolgen. Grüße aus dem morgendlichen Kalifornien, --Frank Schulenburg 16:24, 4 February 2010 (UTC)